Ein gutes Businessfoto entsteht nicht zufällig: Hier teile ich meine wichtigsten Tipps aus der Praxis, damit du dich sicher fühlst und überzeugend auftrittst.
- Stephanie Blomberg
- vor 6 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Der richtige Ort für dein Bewerbungsshooting
Der perfekte Ort für dein Bewerbungsshooting hängt immer von deinem Beruf und deiner Wirkung ab. Denn ein Bewerbungsfoto für das Bankwesen erzählt eine andere Geschichte als eines für eine Kreativagentur oder für den sozialen Bereich.
Genau deshalb gibt es bei mir keine Standardlösung, sondern Bilder, die zu dir und deinem Job passen.
Natur – locker & nahbar
Für soziale, kreative oder beratende Berufe eignet sich die Natur besonders gut. Wir fotografieren draußen mit einem sehr unscharfen Hintergrund, sodass nichts von dir ablenkt. Das Ergebnis wirkt offen, sympathisch und modern – ohne an Professionalität zu verlieren.
Stadt & Architektur – modern & souverän
Urbanes Umfeld, klare Linien, futuristische oder moderne Gebäude: perfekt für Berufe wie Bankwesen, Wirtschaft, IT oder Management. Die Stadt vermittelt Struktur, Stärke und Zeitgeist, während du klar im Fokus bleibst.
Studio – klassisch & zeitlos
Im Studio entstehen ruhige, reduzierte Bilder mit voller Kontrolle über Licht und Wirkung. Ideal, wenn du ein besonders seriöses, neutrales oder vielseitig einsetzbares Bewerbungsfoto möchtest.
Mein Tipp aus Fotograf:innen-Sicht:
Der Ort unterstreicht deine Wirkung – er soll dich unterstützen, nicht überstrahlen. Deshalb entscheiden wir gemeinsam, welches Setting deine Persönlichkeit und deinen Beruf am besten transportiert.
📸 Fazit:Ob Natur, Stadt oder Studio – das beste Bewerbungsfoto entsteht dort, wo du dich wohlfühlst und authentisch auftreten kannst.
Kleidung fürs Businessshooting – ehrlich & fototauglich
Der Schnitt macht das Bild.
Verzichte auf sehr starke Schulterpolster, Blusen mit auffälligen Rüschen oder Volants an den Schultern, Fledermausärmel sowie sogenannte Drop-Shoulder-Schnitte (bei denen die Naht weit über der Schulter sitzt). Diese Details lassen Schultern und Oberkörper auf Fotos schnell breiter und unruhig wirken. Klar geschnittene Schultern und normal fallende Ärmel sind meist die bessere Wahl.
Muster & Stoffe mit Bedacht wählen.
Karos, feine Streifen oder sehr lebhafte Muster flimmern auf Fotos. Einfarbige, ruhige Stoffe wirken hochwertiger und lenken den Fokus auf dein Gesicht – genau da, wo er hingehört.
Farben dürfen wirken, aber nicht schreien.
Erdtöne, Grau, Creme, Navy oder gedeckte Farben funktionieren fast immer. Knallige Farben oder extreme Kontraste übernehmen auf Bildern schnell die Hauptrolle, trotzdem musst du auf helle, freundliche Farben nicht verzichten.
Passform schlägt Trend.
Zu eng bedeutet sichtbare Falten und Spannung, zu weit wirkt schnell sackartig. Wähle Kleidung, in der du dich sicher bewegen kannst und dich wohlfühlst – das sieht man sofort.
Schichten bringen Abwechslung.
Blazer, Cardigan oder eine offene Bluse sorgen für Variation im Shooting, ohne dass du dich komplett umziehen musst. Schmuck gern dezent – weniger ist hier mehr.
Kleine Details, große Wirkung
Bitte achte darauf, dass deine Kleidung frisch gebügelt ist – selbst leichte Falten springen auf Fotos sofort ins Auge. Auch geputzte Schuhe gehören dazu, denn sie sind oft schneller im Bild, als man denkt (stehen, gehen, anlehnen – zack, Schuhe drauf 😉).
Außerdem wichtig:
Taschen leer machen (keine Beulen durch Handy oder Schlüssel)
Fussel, Tierhaare & Staub vorher entfernen
Neutrale Unterwäsche tragen, die sich nicht abzeichnet
Mein Fotografinnen-Fazit:
Zieh dich nicht „für ein Foto“ an, sondern für deine Persönlichkeit. Authentisch wirkt immer stärker als perfekt gestylt.
Wenn du unsicher bist: Bring gern zwei bis drei Outfits mit – wir entscheiden gemeinsam, was vor der Kamera am besten funktioniert 🖤














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